Aus der Geschichte der Schwarzburger in Harthau/Großharthau

Friedrich Günther, Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt

Friedrich Günther wurde 1793 geboren. Als er 1814 die Volljährigkeit erreicht hatte, wurde er regierender Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt. Knapp 53 Jahre leitete der Fürst die Geschicke seines Landes. Er heiratete in zweiter Ehe am 07. August 1855 in Dresden die Gräfin Helene von Reina. Seine Frau starb am 06. Juni 1860 kurz nach der Geburt ihrer Zwillinge im Kindbett. Fürst Friedrich Günther kaufte am 31. Dezember 1860 von Christian Gottfried Seyler und Ehefrau Maria Anna,  geb. Haußner, Wilhelm Bader und Ehefrau Eleonore, geb. Haußner und Carl Haußner die Güter Harthau und Goldbach für 235.000 Taler. Seinen Besitz in Harthau und Goldbach ließ er verwalten. Auch bauliche Veränderungen wurden während seiner Zeit durchgeführt. So fand man beim Verputzen des Mauerwerkes am rechten Giebel der Vorderseite in den 60er Jahren eine Tafel mit der Inschrift: "ERBAUET 1867". Die Tafel ist heute noch sichtbar. Fürst Friedrich Günther starb am 28. Juni 1867 im Schloß Heidecksburg in Rudolstadt.

Günther Sizzo, Prinz von Leutenberg, ab 1896 Prinz von Schwarzburg

Er und seine Zwillingsschwester Helene wurden am 02./03. Juni 1860 in Rudolstadt geboren. Friedrich Günther verlieh seinen beiden Neugeborenen den Titel "Prinz und Prinzessin von Leutenberg". Prinzessin Helene hatte 1884 Hans v. Schoenaich-Carolath geheiratet. Sie starb am 17. Mai 1937 Hannover.

Nach dem Tod seines Vaters wurde Prinz Sizzo rechtmäßiger Thronfolger. Er erbte auch die Besitzungen in Harthau und Goldbach. Da er erst sieben Jahre alt war, wurden seine Besitzungen für ihn verwaltet. Die Regierungsgeschäfte übernahm Fürst Albert von Schwarzburg-Rudolstadt. Er starb bereits zwei Jahre später und dessen Sohn Georg wurde 1869 Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt. 1890, nach Georgs Tod, wurde Günther Viktor Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt. 1875 wurde Prinz Sizzo durch Herrn Superintendent Schorch konfirmiert. In Breslau trat Sizzo 1880 dem Kaiserlichen Leib-Kürrassier-Regiment bei. Am 29. März 1881 wurde der Prinz zum Leutnant ernannt. 1887, während seiner zweieinhalbjährigen Kommandierung zur Gesandtschaft in Brüssel, wollte man ihm den Titel "Durchlaucht" streitig  machen. Im Herbst des Jahres 1890 erhielt Prinz Sizzo vom Fürsten Günther Viktor den Schwarzburger Orden. Dieser war von seinem Vater  gestiftet worden. Im gleichen Jahr, 1890, erhielt er die Nachricht, dass es um seinen Besitz in Harthau und Goldbach nicht besonders gut steht. Daraufhin verabschiedete er sich vom Militär und siedelte im Oktober 1892 nach Harthau über. Im darauf folgenden Jahr begann der rund zehnjährige Umbau fast aller Gebäude. Der Gasthof wurde in den Jahren 1899/1900 gründlich umgebaut. Die Einweihung fand im Herbst 1900 statt. Zur Erinnerung an die Schwarzburger Abstammung des Prinzen trug der Gasthof nun den Namen "Zum Kyffhäuser", denn das Kyffhäusergebirge gehörte mit zum Fürstentum. Am 02. Juni 1896 sprach man Sizzo, als Prinz von Leutenberg, die Thronfolge zu. Nun durfte Sizzo sich "Prinz von Schwarzburg" nennen. Zur Einweihung des Kyffhäuserdenkmals in Thüringen am 18. Juni 1896, zu Ehren Kaiser Wilhelm I. und des Kaisers Barbarossa, wurde ihm der Rote Adler Orden 1. Klasse verliehen. In Dessau war am 25. Januar 1897 die Hochzeit von Prinz Sizzo mit Prinzessin Alexandra von Anhalt, Tochter des regierenden Herzogs Friedrich I. von Anhalt. Nach der Hochzeitsreise zog das Paar am 22. März 1897 in Großharthau ein.

Die Zeitung „Der sächsische Erzähler“ schrieb dazu folgendes:

„Großharthau. Ein bedeutungsvoller Tag für unseren Ort war der 22. März insofern, als man nicht nur den Geburtstag des großen Kaisers, sondern auch den ersten gemeinsamen Einzug unserer hohen Guts- und Patronatsherrschaft, Sr. Durchlaucht des Prinzen Sizzo und Ihrer Hoheit der Prinzessin Alexandra von Schwarzburg-Rudolstadt feierte. Eine sehr zahlreiche Menschenmenge wartete auf die Ankunft des hohen Paares, die mit dem Zuge 6 Uhr 17 Minuten nachmittags auf unserer Station erfolgte. Herr Stationsvorstand Opp geleitete das hohe Paar bis an die in der Nähe des Bahnhofes befindliche Ehrenpforte, wo es Herr Gemeindevorstand Gäbler mit folgenden Worten begrüßte: „Ew. Durchlaucht, Ew. Hoheit wollen gnädigst geruhen, im Namen der Gemeinden Großharthau, Schmiedefeld, Goldbach und Weickersdorf die untertänigsten Glückwünsche entgegenzunehmen. Möge Ew. Durchlaucht Aufenthalt in Großharthau ein gottgesegneter sein.“ Fräulein Opp überreichte hier dem hohen Paare ein Bouquett. Dann erfolgte unter Glockengeläute und Böllerschüssen die Abfahrt nach dem Dorfe. Voran ritten 38 Festreiter, dann folgte der Wagen des hohen Paares mit den Ehrenjungfrauen und Gemeindevorständen. An der Ehrenpforte in der Nähe des Schlosses begrüßte Herr Pastor Kauferstein die hohen Herrschaften durch folgende Ansprache: „Ew. Durchlaucht, Ew. Hoheit! Eine große Freude ist für die vier Gemeinden, deren Vertreter hier ehrfurchtsvoll versammelt sind, die gnädigst erteilte Erlaubnis unserer hohen Patronatsherrschaft gewesen, hochdieselbe bei ihrem ersten gemeinsamen Einzuge festlich begrüßen zu dürfen. Treu schlagen unsere Sachsenherzen für unser allverehrtes erhabenes Königshaus. Die Begeisterung für Kaiser und Reich ist gerade in diesen Tagen zu neuem Gelübde geworden. Eben deshalb aber blicken wir mit besonderer Ehrerbietung auch auf die erlauchten Glieder aller anderen deutschen Fürstenhäuser, die für die Geschichte unseres Vaterlandes eine so wesentliche Bedeutung haben. Darum haben die Bande der Pietät, welche Gutsherrschaft und Gemeinden nach echt deutscher Art verbinden sollen, hierorts eine besondere Weihe erhalten, als Großharthau Privatbesitz eines unserer hohen, deutschen Fürstenhäuser ward. Wir sind freudig bewegt gewesen, als unser durchlauchtigster Gutsherr unter uns Wohnung zu nehmen geruhte und dann wieder, als im vorigen Jahre in Ew. Durchlaucht Leben eine so bedeutsame Wendung eintrat; zu hellem Jubel aber ist diese freudige Teilnahme entfacht worden, als der Lebensbau Ew. Durchlaucht gekrönt ward durch die Vermählung mit Ew. Hoheit, Frau Prinzessin. Wenn aber jetzt ich beauftragt bin, unsre hohe Patronatsherrschaft hier erfurchtsvoll zu begrüßen, so ist es, als eines Dieners am göttlichen Wort, meines Amtes, nicht nur solcher Freude Ausdruck zu geben, sondern auch den tiefsten Wünschen, die in den Herzen unserer Gemeinde und, wie wir überzeugt sind, auch in den Herzen unserer hohen Patronatsherrschaft leben. Ich fasse sie zusammen in den Worten: Möge der allmächtige Gott nach dem Reichtum seiner Gnade das Haus des hohen Paares erbauen! Der Herr segne ihren Ausgang und Eingang.“ Hieran schloss sich ein Hoch, welches Herr Pastor Gerisch ausbrachte und in das alle Versammelten begeistert einstimmten. Dann begaben sich die hohen Herrschaften unter den Klängen des Dessauer Marsches in den Schloßhof und wurden von den inzwischen hier aufgestellten Schulkindern mit dem Gesange: „Lobt froh den Herrn“ - begrüßt. Darauf überreichten die beiden Kinder des Herrn Kirchschullehrer Leonhardi, Alexander und Dora, Sr. Durchlaucht und Ihrer Hoheit ein Blumenkörbchen und ein Füllhorn mit folgenden Begleitverschen:

A.        „Sei gegrüsst, erlauchtes Paar

            Auch aus frohem Kindermunde,

            Euer Einzug bringt für wahr

            Uns die schönste Feierstunde;

            Denn, o Prinz, Dein edles Herz

            Hat uns längst zu Dir gezogen,

            Und man rühmt es allerwärts,

            Dass den Kinder Du gewogen.

           und:

D.        Hohe Frau! So dürfen wir,

            Auch ein Gleiches von Dir hoffen.

            Komm recht oft nur! Herz und Tür

            Stehen Dir mit Freuden offen,

            Und aus jedem Kinderblick

            Strahlet Dir der Wunsch entgegen:

            "Gieb, o Gott, zu ihrem Glück

            Deinen allerreichsten Segen!“

Hierauf folgte das von den Gesangsvereinen vorgetragene Abt'sche "Gott grüße Dich!" Se. Durchlaucht geruhte, die Herren Pastoren und Lehrer Ihrer Hoheit der Frau Prinzessin vorzustellen. In leutseligster Weise wandte er sich auch an einige Gesangsvereinsmitglieder und an die Kinder, die jubelnd in das vom Herrn Kirchschullehrer Leonhardi ausgebrachte Hoch einstimmten. Die Herren Pastoren, Lehrer, Gemeindevorstände, Rittergutspächter Schuhknecht und die Ehrenjungfrauen begaben sich auf Wunsch Sr. Durchlaucht ins Schloss, wo sie mit einem Imbiss und Sekt bewirtet wurden. Das hohe Paar begrüßte die Genannten freundlich und Se. Durchlaucht überreichte allen je eine Photographie des hohen Paares und den Ehrenjungfrauen je eine goldene Brosche. Unmittelbar an die Tagesfeierlichkeit schloss sich ein von ca. 350 Vereinsmitgliedern ausgeführter Fackelzug an, der einen imposanten Anblick gewährte. Nicht enden wollende Hoch- und Hurrarufe ertönten jedes Mal, wenn sich die Herrschaften am Fenster zeigten. Se. Durchlaucht nahm zu wiederholten Malen Gelegenheit, seinen und seiner hohen Gemahlin Dank für die für unsere ländlichen Verhältnisse ganz hübsche Empfangsfeier auszusprechen. Nach beendigtem Fackelzug begaben sich die Festeilnehmer zu den auf beiden Sälen des Ortes stattfindenden Freibällen und zu dem Freitrunk, um den freudigen Tag fröhlich zu beschließen. Gottes Segen zum Einzuge!“

Das Paar hatte drei Kinder. Als erstes Kind wurde am 07. Februar 1898 in Großharthau Prinzessin Marie Antoinette geboren. Aus diesem Anlass pflanzte man eine Eiche in der Nähe der Reithalle, schlug  in einen Granitstein die Buchstaben M und A mit der Jahreszahl 1898 und eine kleine Krone ein und legte den Stein vor die Eiche. Stein und Baum befinden sich noch heute dort. Die Prinzessin heiratete am 04. Januar 1925 in Wildenfels, Friedrich Magnus V. zu Solms-Wildenfels . Sie hatten vier Kinder. Friedrich Magnus V. zu Solms-Wildenfels starb 1945 in Groß-Schweidnitz. Marie Antoinette starb 1984 in Blumenthal bei Aichach. Als zweites Kind wurde am 27. Mai 1899 Prinzessin Irene geboren. 1939 verstarb sie unverheiratet in München und wurde in der Gruft ihres Vaters im Park von Großharthau beigesetzt. 1901 wurde dem Ehepaar ein Prinz geboren. Er erhielt den Namen seines Großvaters, Friedrich Günther. Prinz Sizzo's Ansehen und seine Fähigkeiten waren überall anerkannt. Er war sehr kaiser- und königstreu. Anlässlich des 80. Geburtstages des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck, am 01. April 1895, fanden verschiedene Feierlichkeiten statt. Eingeleitet wurde die Feier am Vorabend durch ein Feuerwerk. Am nächsten Tag wurde eine Bismarckeiche gepflanzt. 1901 beförderte Kaiser Wilhelm II. Prinz Sizzo beim Offiziersdinner in Breslau persönlich zum Major. Später erreichte Sizzo noch den Rang eines Oberstleutnants a la suite der Kgl. Preuß. und Sächs. Armee. Eine besondere Ehre wurde dem Prinz 1905 zu teil. Zu Besuch kam der sächsische König, Seine Majestät Friedrich August III. Seinen 50. Geburtstag feierte Sizzo am 03. Juni 1910. Dazu gratulierten am Vormittag die Vorsitzenden der Vereine. Danach folgte ein Festzug zur Schule, wo eine Eiche zur Erinnerung an diesen Tag gepflanzt wurde. Die Jubiläumseiche hat heute einen Stammumfang von 4,04 Metern. Prinz Sizzo pflegte einen regen Kontakt zu den Einwohnern und Vereinen von Großharthau. Dabei hatte es ihm der Militärverein besonders angetan. Die Feier des 25-jährigen Stiftungsfestes des Militärvereins fand am 11. März 1902 statt, wobei der Prinz auf dem Friedhof eine Erinnerungstafel übergab. Die Tafel hat folgenden Wortlaut: "Zum Gedächtnis unserer in Gott ruhenden lieben Kameraden. Dem Königl. Sächs. Militärverein Gross-Harthau von seinem Ehren-Mitglied am 25-jährigen Stiftungsfest den 13ten Mai 1902 gewidmet. Sizzo Prinz von Schwarzburg-Rudolstadt." Die Tafel wurde mit dem Donner eines gezogenen Geschützes, dass Sizzo zu seiner Hochzeit vom "Kanonenkönig" Alfred Krupp aus Essen bekommen hatte, eingeweiht. Die Tafel befindet sich noch heute auf dem Friedhof von Großharthau. Im I. Weltkrieg nahm Sizzo als Sanitätsoffizier teil. Während seiner Zeit in Großharthau kümmerte sich Sizzo auch um die Belange der Wirtschaftlichkeit seines Besitzes. Man betrieb die Forstwirtschaft, die Fischzucht und war in der Anlage von Koniferenschulen und von Rosenkulturen tätig. Den Park wollte man als Erholungsstätte für die Dresdner Bevölkerung umgestalten. Doch die Pläne von August Lingner - Gründer des Hygienemuseums in Dresden - fanden bei Fürst Günther Victor von Schwarzburg-Rudolstadt keinen Zuspruch und er billigte diese nicht. Die Vertragsauflösung mit Linger kostete Prinz Sizzo 100.000 Mark Vertragsstrafe. Prinz Sizzo überwarf sich zunehmend mit Fürst Günther Victor und griff diesen immer wieder, meist durch die Zeitungen, an. Daraufhin erhielt er in den Schlössern Schwarzburg und Rudolstadt Hausverbot und durfte sich durch ein Dekret ab 1910 nur noch Prinz zu Schwarzburg nennen. Der Streit um die Thronfolge und die damit verbundenen finanziellen Forderungen gipfelten vor Gericht. Die Thronfolge trat Prinz Sizzo nie an, denn Fürst Günther Viktor dankte mit der Novemberrevolution 1918 ab und zwar am 23. November in Rudolstadt und am 25. November in Sondershausen. Prinz Sizzo zu Schwarzburg verstarb am 24. März 1926 in Großharthau und wurde im Park von Großharthau in einer Gruft beigesetzt. Prinzessin Alexandra zu Schwarzburg verstarb 1958 in Heidelberg und man bestattete sie im Familiengrab der Grafen von Reina in Schwetzingen. 

Friedrich Günther, Prinz zu Schwarzburg

Die Kindheit verbrachte der Prinz in Großharthau. Nachdem er in Großharthau Privatunterricht bekommen hatte, ging er auf das Internat im Schloss Biberstein bei Fulda. Nach dem Abitur in Dresden lernte er die Forstwirtschaft von klein auf kennen. Am 07. März 1938 war in Heinrichau/Schlesien die Hochzeit mit Prinzessin Sophie, die Tochter des Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Ehe wurde noch im gleichen Jahr geschieden. Der Prinz besaß ein Auto Cabriolet. Es wurde bei der Firma Austro-Daimler in der Wiener Neustadt gebaut. Es kostete 20.000 Mark und soll das erste mit silbergrauer Lackierung in der Welt gewesen sein. Die durch die Inflation entstandenen Verluste konnte Friedrich Günther nicht wieder gutmachen. Und so verfielen Gebäude wie zum Beispiel Rittergut, Schloss-, Öl- und Schneidemühle zusehends. Prinz Friedrich Günther nahm am II. Weltkrieg teil und im Frankreichfeldzug wurde er zum Unteroffizier befördert. Er wurde 1943 durch Hitlers Prinzenedikt aus dem Dienst entlassen. Bis Kriegsende kam er nur noch selten nach Großharthau. Im April 1945 flüchtete er aus Großharthau mit dem Fahrrad in Richtung Sächsische Schweiz. Von dort aus ging er weiter nach Heidelberg, wohin ihm seine Mutter 1946 folgte. In der sowjetischen Besatzungszone wurde im September 1945 durch die damalige Landesverwaltung Sachsen die "Verordnung über die landwirtschaftliche Bodenreform" erlassen, wodurch Friedrich Günther entschädigungslos enteignet wurde. Sein Besitz wurde aufgeteilt und ging zum größten Teil in staatliches Eigentum (Volkseigentum) über. Er lebte nach dem Krieg in Heidelberg und malte recht gern Bilder mit Motiven aus Großharthau. Prinz Friedrich Günther zu Schwarzburg starb, als letzter Angehöriger des Fürstenhauses, am 9. November 1971 unverheiratet und kinderlos in München.

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